Ferien auf Teneriffa 2018/19

Teneriffa

Teneriffa ist eine der bekanntesten Reisedestinationen der Kanaren. Wir haben die schönsten Orte Teneriffas aufgeführt. Lassen Sie sich inspirieren:

 

Teneriffa ist den meisten unter uns als die grösste Kanareninsel bekannt, als Reiseziel für Strände und vielleicht noch als Insel mit dem höchsten Berg Spaniens, dem Teide. 

 

Doch gerade diese Destination bietet so viel mehr und ist die wohl vielseitigste Insel des Kanarenarchipels. Wer sich auskennt, kann wochenlang hier Urlaub machen, ohne auch nur einen vollen Strand zu Gesicht zu bekommen.

 

Die Insel ist ein ausgezeichnetes Urlaubsziel für alle die sich für die Natur im Allgemeinen oder ganz speziell fürs Wandern interessieren, wie auch für Kulturreisende und vor allem für Gourmets. Viele wählen deshalb Teneriffa als Alternative zur Insel Madeira!

 

Die Kanaren haben eine völlig eigene Küche, in welcher südspanische, afrikanische und andere Einflüsse in einem Kessel landen und geschmacksintensive und dennoch leichte Gerichte hervorbringen, die allein schon eine Reise wert wären. 

 

Sonnenuntergang Teneriffa

 

Dank des besonderen Klimas, kann man hier ganzjährig Urlaub machen. Teneriffa liegt weit vor der Küste Afrikas, nahe den Tropen. 

 

Folglich fallen harte Winter hier aus, doch auch heisse Sommer sind nur an wenigen Tagen im Jahr spürbar, denn das kalte Wasser des atlantischen Ozeans sorgt dafür, dass die Temperaturen nicht zu hoch werden. Daher ist es eine perfekte Alternative zu Ferien auf dem spanischen Festland.

 

An den meisten Tagen kann man hier wunderbares Frühlingswetter geniessen – warm genug für kurzärmlige Hemden, aber kühl genug, um nicht ins Schwitzen zu kommen.

 

Anreise nach Teneriffa

Teneriffa ist von den meisten mitteleuropäischen Flughäfen aus bequem per Direktflug innerhalb von 3,5 bis 4 Stunden erreichbar und ist daher eine tolle Alternative zur Insel Madeira, welche in ähnlicher Zeit zu erreichen ist. 

 

Einmal auf der Insel angekommen, muss man nicht unbedingt ein Auto mieten. Die Insel ist trotz ihrer Grösse und ihres relativ unbewohnten Zentrums von einem engmaschigen Buslinien-Netz überzogen, dank dessen Sie problemlos in kurzer Zeit für sehr günstige Preise überall hinfahren können. 

 

Die Busfahrer kennen sich übrigens bestens aus und können nicht nur Ihre Route für Sie planen, sondern nebenbei gleich ein paar Geheimtipps geben.

 

Die Kanaren im Allgemeinen sind übrigens auch gut fürs shoppen geeignet, denn hier gelten besondere Steuer- und Zollvorschriften, welche viele Markenprodukte spürbar vergünstigen. 

 

flughafen teneriffa

Geologie Teneriffas

Teneriffa ist, geologisch gesehen, noch ein Jungspund. Vor nur 12 Millionen Jahren ragte ein Vulkan erstmals über die Wasseroberfläche und bildete das Teno-Gebirge im Norden der Insel und kleinere Berge im Süden.

 

Der Vulkanboden bietet zusammen mit dem idealen Klima die perfekten Wuchsbedingungen für viele verschiedene Pflanzenarten. Hier werden Bananen angepflanzt aber es wachsen genauso gut Pflanzen Mitteleuropas. 

 

Gebirge Teneriffa

Flora und Fauna auf Teneriffa

Da die Kanaren so isoliert von anderen Inseln oder dem afrikanischen Festland liegen, haben sich viele Tier- und Pflanzenarten seit ihrer Einwanderung verändert und bilden neue, „endemische“ Arten, die nur und ausschliesslich hier vorkommen.

 

Darunter finden sich die Kanarische Kiefer, der Kanarische Drachenbaum, der Teydefink (eine Kanarienvogelart) und viele verschiedene Insektenarten.

 

Säugetiere kommen auf natürliche Weise hier kaum vor, die ansässigen Katzen und Wildkaninchen sind von Menschen hergebracht worden. 

 

Kanarienvogel

Nachts gehen auf Teneriffa die Lichter aus

Aufgrund der Isolierung finden sich auf Teneriffa eine ganz spezielle Besonderheit: die ganze Insel ist ein Lichtschutzgebiet.

 

Das heisst, dass in allen Gegenden der Zivilisation nachts besondere Bestimmungen für die Beleuchtung gilt, denn die Lage als einsamer Fleck im Ozean, kombiniert mit hohen Bergen, bietet glasklare Sicht auf den Nachthimmel und seine Sterne.

 

Hier kann man völlig problemlos jede Nacht die Milchstrasse, andere Galaxien und tausende Sterne beobachten – mit blossem Auge! 

 

Milchstrasse Teneriffa

Die Geschichte von Teneriffa

Früher war es schwierig, hierher zu gelangen. Die ersten Spanier, die die Insel 1495 endgültig von den einheimischen Guanchen eroberten, mussten mehrere Wochen mit Segelschiffen vom spanischen Festland reisen.

 

Dennoch lohnte sich die Kolonie vom ersten Tag an, denn die Kanaren waren der letzte Stopp vor der Atlantiküberquerung – ein strategisch wichtiger Punkt für die Kolonisierung Südamerikas und der Karibik.

 

In allen Orten und Städten zeigt sich bis heute, dass Teneriffa eng mit der Seefahrt und der Kolonisierung verwoben ist.

 

Die Architektur ist eine Mischung aus alten europäischen und „neuen“ Kolonialstilen und es dreht sich selbst im Landesinneren stets viel ums Meer und um Schiffe. 

Santa Cruz Teneriffa

Leider blieb von den Guanchen ausser archäologischen Spuren nichts übrig. Als Volk vermischten sich die Überlebenden der Eroberung und der Krankheiten mit den Spaniern und integrierten sich in die Katholische Kultur. 

 

Der Status Teneriffas als Haltepunkt auf dem Weg in die neue Welt war beliebt – so sehr, dass die Engländer unter Admiral John Jennings 1706 versuchten, die Insel für sich zu erobern, allerdings ohne Erfolg. Sie versuchten es nochmal 1797 unter Horatio Nelson, doch auch dieses Mal gewannen die Spanier. 

 

Wer sich für die Geschichte und historische Architektur der Insel interessiert, sollte nicht nur die Hauptstadt Santa Cruz ansehen, sondern besonders San Cristóbal de la Laguna (kurz: La Laguna) ansehen.

 

Die Stadt wurde aufgrund der hohen Anzahl historischer Gebäude zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Wer sich durch die engen Gässchen der Altstadt zwängt, fühlt sich, in einer 200 bis 400 Jahre alten Zeitkapsel gelandet zu sein.

 

Hier findet sich eine bunter Stilmix von Kolonialstil über Barock und Rokoko bis zu wilden Mischungen alles nebeneinander. Und dennoch bietet das Gesamtbild keinen chaotischen Haufen, sondern alle Stile gehen fliessend ineinander über. 

 

La Laguna auf Teneriffa

Volcan el Teide und Teide Nationalpark

Der Nationalpark im Kern der Insel beinhaltet den höchsten Berg Spaniens: den Vulkan Teide. Er erhebt sich stolze 3.718 Meter über das umliegende Meer und bietet an klaren Tagen atemberaubende Aussichten auf Teneriffa und seine Nachbarn.

 

Der Nationalpark erstreckt sich über den Vulkan und seine umliegenden Hänge und ist das älteste Schutzgebiet auf den Kanaren.

 

Er wurde bereits im Jahr 1954 gegründet, als die Idee von Nationalparks in Europa noch etwas Neues war, seit 2007 ist er sogar UNESCO Weltnaturerbe.

 

Derzeit schlängeln sich 38 verschiedene Wanderwege durch den Park und bieten dabei allen Fitness-Levels und Interessengruppen eine Möglichkeit, das gute lokale Essen in Energie umzuwandeln.

 

Sie führen durch Wälder oder über Lavafelder, vorbei an ausserirdisch wirkenden Gesteinsformationen, von den untersten Lagen des Nationalparks bis zum Gipfel des Teide selbst. 

 

El Teide

Der Teide ist nur ein kleiner Teil der Canadas del Teide, einer riesigen Caldera (ein Vulkankrater), welche einen Durchmesser von 17 Kilometern hat.

 

Wer nicht wandern möchte (oder kann), kann den Park auch von der Strasse aus erkunden und die Seilbahn nehmen. Von der Basisstation neben der Strasse auf 2.356 Metern Höhe fährt die Seilbahn bis auf 3.555 Meter Höhe hinauf.

 

Von dort aus kann man mit Genehmigung das kurze Stück bis zum Gipfel hinaufgehen, doch sollte man dies nicht unterschätzen. 

 

El Teide Nationalpark

Wenn man in solch kurzer Zeit von Meereshöhe aus hier herauffährt, bleibt erst einmal die Luft weg und man braucht alle paar Schritte eine Pause, damit die Lungen mit der Anstrengung mithalten können.

 

Wer es allerdings bis zum Gipfel schafft, wird umgehend mit der besten Aussicht der Kanaren belohnt. Sie sehen von hier aus nicht nur jeden Winkel Teneriffas, sondern auch die Inseln La Gomera, El Hierro, Gran Canaria und La Palma. 

Ausblick Teneriffa

Übrigens ist der Nationalpark auch der beste Ort, um nachts die Sterne zu beobachten, es lohnt sich auf jeden Fall, abends länger in der Kälte auszuharren.

 

Die Sternwarte des Institut für Astrophysik der Kanaren bietet ebenfalls Touren für alle Sterngucker und solche, die es gerne werden möchten. Wer sich eher für irdische Angelegenheiten interessiert, sollte auf keinen Fall den botanischen Garten beim Nationalpark-Besucherzentrum „El Portillo“ verpassen.

 

Hier erhalten Sie eine gründliche Einführung in die lokale Botanik und werden mit Staunen realisieren, wie speziell und einzigartig das Ökosystems des Teide ist. 

Puerto de la Cruz auf Teneriffa

Puerto de la Cruz im Norden der Insel ist Teneriffas grösstes Touristenziel, hat aber dennoch seinen Charme behalten.

 

Dank des milden Klimas und der fruchtbaren Böden im Orotava-Tal bietet Puerto de la Cruz ganzjährig eine üppige Vegetation, die an eine Stadt im Dschungel erinnert.

 

Die komplette Altstadt besteht aus einer einzigen Fussgängerzone, die zum bummeln inmitten enger Gässchen mit kleinen Läden in historischen Gemäuern einlädt. 

 

Wenn die Füsse eine Pause brauchen, kann man sich auf der Plaza del Charco unter einer der vielen Palmen ausruhen, oder ein paar Schritte weiterlaufen, bis man den Strand der Stadt erreicht.

 

Besonders zu empfehlen ist der Strand Plaza Jardin; hier können Sie nicht nur entspannen, sondern auch eine atemberaubende Aussicht geniessen.

 

Der Strand ist umringt von einem Blütenmeer (Jardin ist das spanische Wort für Garten) und im Hintergrund erhebt sich majestätisch der Vulkan Teide.

 

Kunst auf Teneriffa

Eine besondere Attraktion in Puerto de la Cruz ist der Loro Parque, der grösste Papageienpark der Welt.

 

Doch hier finden Sie nicht nur hübsche Papageien, sondern auch Gorillas, Delfine, Seelöwen, Tiger und andere Arten. Es gibt täglich mehrere Shows, in denen die Tiere Kunststücke vorführen – ein Urlaubshighlight nicht nur für Familien. 

 

Wem eher nach Ruhe und Gelassenheit ist, der kann im Taoro Parque inmitten wilder Natur und Wasserfälle entspannen, oder einen Spaziergang durch den Botanischen Garten machen. Dieser wurde bereits 1790 von König Carlos III angelegt und bietet eine riesige Vielfalt tropischer Pflanzen, alle dank frostfreien Klimas unter freiem Himmel. 

 

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Costa Adeje

Die Costa Adeje umringt den Golf von Adeje im Südwesten Teneriffas und bietet wunderbare Badestrände mit ganzjährig warmem Wasser und hochklassige Hotels und Gastronomie und das ganze ohne überfüllt zu sein. 

 

 Zu diesen hochklassigen Hotels gehört auch das Gran Melia Palacio de Isora auf Teneriffa

 

Die meisten Hotels in dieser Gegend schmücken sich (zu Recht) mit vier oder fünf Sternen, womit die Costa Adeje kein ein Ziel für Massentourismus, sondern für hochwertigen Tourismus ist. 

Teneriffa Pool

Die südlicheren Strände sind bestens zum Baden geeignet, da hier das Wasser besonders ruhig ist. Ihre Farben wechseln je nach Gestein von hellbraun bis fast schwarz. Ungeachtet ihrer Farben, bieten alle Strände der Costa Adeje kristallklares Wasser.

 

Für alle, die mehr als nur baden wollen, bieten diverse Tauchschulen Kurse an, man kann windsurfen, Jetskis mieten und vieles mehr. Besonders der Strand Pala Paraíso verfügt über eine grosse und vielfältige Population harmloser Fische, die man beim schnorcheln oder Tauchen näher entdecken kann. 

 

Ausserdem verfügt die Costa Adeje über einen schönen Golfplatz, auf dessen 27 Löchern man durchaus einen kurzweiligen Tag verbringen kann. 

 

Entdecken Sie auch weitere Golfdestinationen!

 

Teneriffa an Land ist schliesslich nur die halbe Attraktion – unter Wasser geht es weiter. Ausserdem können Sie zu verschiedenen Felsen spazieren, deren Lavagestein Löcher hat, durch welche bei jeder Welle Wasser spritzt, sogenannte Blowholes.

 

Küste Teneriffa

La Caleta

La Caleta ist ein ruhiger Fischerort an der Costa Adeje, nahe des Strandes Playa de las Américas, der einfach dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Der Ort bietet Sonne satt, eine ähnlich üppige und farbenfrohe Vegetation wie Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas und das Meer. 

 

Die Hotels und Häuser sind alle von grosszügigen Gärten umgeben, in denen immer irgendetwas blüht. Diese Kombination lässt den Ort in allen erdenklichen Farben der Palette erstrahlen. 

 

Hier finden Sie die perfekte Kombination für alle Urlaubsvorlieben. La Caleta selbst ist ein ruhiger, fast verschlafener Ort, jedoch mit aussergewöhnlichem Charme.

 

La Caleta ist nicht nur auf dem Papier ein Fischerort, sondern hier ist die Fischerei tatsächlich nach wie vor ein grosser Wirtschaftszweig für die Einheimischen.

 

Der Fisch hat es übrigens nicht weit vom Hafen bis in die Küchen der örtlichen Luxushotels und deren Restaurants, welche täglich den Fang auf dem Menü anbieten. 

 

Frischer geht´s nicht. Auch wenn das Hotel zu Vollpension verleitet, lohnt es sich, in den zahlreichen kleinen Cafés und Restaurants in den verwinkelten Gässchen La Caletas einzukehren. Die meisten bieten authentische Küche der Kanaren und lokalen Wein, der mehr als nur eine Probe wert ist. 

 

Wer seinen Fisch lieber selbst fängt, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten, es gibt genügend Anbieter für Angeltouren, die Komplettpakete mit Tages-Angelschein, Angelausrüstung, Köder, usw. offerieren. 

 

Zum Schluss noch ein Geheimtipp: verbringen Sie einen Tag am Strand Playa Enramada, welcher in der Nähe des Hafens liegt. Es handelt sich hier nicht einfach um einen gewöhnlichen Strand, sondern um eine kleine und sehr geschützte Bucht, in welcher das Wasser selbst in stürmischem Wetter ruhig bleibt.

 

Den Strand selbst kann man nur erreichen, indem man einen hölzernen Steg überquert. Am Ende wird man durch das wohl klarste Wasser Teneriffas belohnt und kann den Tag wunderbar entspannt geniessen. 

 

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