Opéra Garnier in Paris

Oper Garnier in Paris
Fotograf: Peter Rivera

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Das zweite ist die Opera Bastille an der Place de la Bastille im 12. Arrondissement.

 

Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und steht am rechten Seineufer im 9. Arrondissement. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l’Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

 

Die Oper wurde von 1860 bis 1875 unter dem Baumeister und Architekten Charles Garnier im Auftrag von Napoléon III. erbaut. Unmittelbarer Anlass für den Neubau war ein gescheitertes Attentat auf Napoléon am 14. Januar 1858, als er zusammen mit der Kaiserin die damalige Oper Salle de la rue Lepeletier besucht hatte.

 

Garnier hielt an einer äußeren Gestaltung fest, an der die inneren Funktionen klar ablesbar sind, und griff die traditionelle Guckkastenbühne wieder auf, die er mit einem grandiosen Rahmen umgab, Schauplatz von Lust und Luxus für die Festlichkeiten des kaiserlichen Hofes und des triumphierenden Volkes. 

Unser Angebot für das Palais Garnier in Paris

Hommage an Jerome Robbins
am 3. November 2018 um 19.30 im Palais Garnier
 

Musik von: C. Debussy, P. Glass, J.S. Bach und L. Bernstein
Dirigent: Valerie Ovsyanikov
Orchester & Chor der l'Opéra national de Paris les Etoiles und
Les Premiers Danseurs et le Corps de Ballett
 
Unser Arrangement (auf Anfrage)


vom 3. bis 5. November 2018
zum Preis ab € 820 pro Person im Doppelzimmer beinhaltet
Zwei Übernachtungen mit Frühstück im ***** Hotel Scribe,
Karten der 1. Kategorie für die beiden Veranstaltungen
Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelbenutzung  € 325
 
sowie beste Karten für 
Der Liebestrank von G. Donizetti 
am 4. November 2018 um 14.30 in der Opéra Bastille
 
Orchester & Chor der L'Opera national de Paris
Dirigent: Giacomo Sagripanti
Weitere Interpreten sind:
Vittorio Grigolo, Lisette Oropesa, Etienne Dupuism, Gabriele Vivani

Hinweis:

Die Besetzung einer Oper oder eines Konzertes kann sich (leider) kurzfristig ändern. Alle Angaben zu den Besetzungen sind daher unverbindlich - Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Alle Angebote sind auf Anfrage. Die Verfügbarkeit kann sich stündlich ändern. Preisänderungen sind vorbehalten.

Weiteres Hintergrundwissen zur Garnier Oper in Paris

Als Symbol des Tanzes und der Oper ist das Palais Garnier im Herzen des Viertels Haussmann ein bemerkenswertes Beispiel für Theaterarchitektur. 


Das Palais Garnier, das lange als "Pariser Opernhaus" bekannt war, nahm den Namen seines Gründers an, als das modernere Opernhaus am Place de la Bastille eröffnet wurde. 

 

Dieses prächtige Gebäude wurde 1923 als historisches Denkmal aufgeführt. 


Die Geschichte des Palais Garnier - Der Bau des Palais Garnier wurde von Napoleon III. beschlossen, der das Geschäftsviertel sanieren und die Arbeit nutzen wollte, um ein grandioses und viel sichereres Opernhaus als Ersatz für Le Peletier zu bauen. Der Ort war nach Napoleons Ansicht zu klein und galt nach der Ermordung des Herzogs von Berryin 1820 nicht als sicherer Ort. 

 

Um 1860 wurde ein Architekturwettbewerb ins Leben gerufen, um den besten Bauherrn für das Projekt auszuwählen. Viollet-le-Duc, bekannt für seine Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale Notre Dame, war Favorit, aber Charles Garnier, der noch unbekannt war, gewann den Wettbewerb. 

 

Der Bau des Palais Garnier dauerte 15 Jahre. Von Anfang an verzögerte sich das Projekt, da Studien Grundwasser unterhalb des Gebäudes ans Licht brachten. 

 

Das Opernhaus besticht vor allem durch sein Interieur: Dazu gehören die grosse Treppe von Charles Garnier mit ihren Marmorsäulen und der Skulptur des Orakels von Delphi von der Herzogin von Castiglione Colonna. Weiter das Foyer mit den mit Gold und Mosaiken verzierten Galerien, die Rotunden mit ihren roten Marmorsäulen für die Dauerkartenbesitzer, das Bibliotheksmuseum, das der Bibliothque Nationale de France entspricht und zu guter Letzt natürlich das reich geschmückte Auditorium, mit der Decke von Marc Chagall. 1962 Auftrag gegeben, ist dies eine riesige Decke mit einer Fläche von über 200 m2. Die Decke ist in verschiedene Bereiche unterteilt und huldigt berühmten Musikern.